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Sam Administrator

Anmeldungsdatum: 15.08.2004 Beiträge: 180
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Verfasst am: 01.09.2004, 14:53 Titel: Erdbeben |
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Akte X: Die unheimlichen Fälle des FBI
E R D B E B E N
15.06, North Dakota, 21.33 Uhr
Warum musste es gerade Jane sein, die in diesem Moment das Lokal betrat. Warum gerade jetzt, wenn er betrunken war. Anthony fuhr sich nervös durchs Haar. Hoffentlich hatte sie ihn nicht bemerkt. Wie konnte er nur schnell wieder aus der Kneipe verschwinden, ohne dass Jane ihn sieht?! Der Blick der jungen Dame wanderte durch den schwülen Raum. Anthony duckte sich schnell auf seinem Hocker an der Bar, doch leider nicht schnell genug, denn Jane hatte ihn bereits gesehen und kam auch gleich auf ihn zu. Anthony murmelte etwas vor sich hin, das sich schwer nach ‚Miststück’ anhörte, wandte sich dann der Frau zu und schenkte ihr ein –wenn auch nur aufgesetztes- freundliches Lächeln. Er übertrieb mal wieder maßlos. „Hi!“ Jane erwiderte seine scheinbar freundliche Mimik und wies auf den Hocker neben ihm. „Ist der noch frei?“ Wie konnte ihm nur eine Ausrede einfallen, dass diese Frau nur schnell wieder verschwand? Sollte er sagen, er sei in Begleitung? Nein, das würde sie doch nicht glauben. Gegen seinen Willen und mit einer hohen Überwindung nickte er schließlich, zwang sich jedoch dazu, nichts zu sagen. Er wollte nicht einladend wirken. Anthony zog die abneigende Haltung bei der Frau vor. „Schön.“ Jane setzte sich, eine ihrer blonden Locken fiel ihr ins Gesicht, sie strich die Strähne wieder zurück hinters Ohr. Anthony kümmerte sich nicht um den unerwarteten Besuch, er sah geistesabwesend auf die vielen Flaschen in dem Regal hinter der Bar. „Hey, was machst du hier?“ Fragte sie schließlich, als er keine Reaktion zeigte. „Ich… ich warte auf meine Freundin.“ Kam die Antwort, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Jane zog den Reißverschluss ihres Shirts noch etwas tiefer und beugte sich nach vorne. „Hey, Sie gut aussehender Mann. Ich dachte Sie wären solo.“ Anthony machte für einen Moment die Augen zu. Jetzt beginnt das schon wieder. „Jane, ich denke das hatten wir schon mal, oder?“ Endlich wand er sein Gesicht von den Flaschen ab und sah ihr tief in die Augen. Ihre himmelblauen Augen strahlten eine unnachahmliche Leidenschaft aus. „Nur ein Date!“ Flehte die junge Frau, wurde aber durch einen kalten Seitenblick wieder ernst. „Aus uns wird nie etwas… Ich empfinde nichts für dich.“, erklärte er wie schon so oft. „Ab… Ab… Aber…“, setzte Jane an, kam aber nicht weit. „Ich würde dich jetzt gerne beten, von dem Hocker hier aufzustehen und das Lokal zu verlassen.“ Anthony blieb ernst. Er bemerkte wie ihr die Röte ins Gesicht fuhr. Empört sprang sie auf und stampfte einmal auf den Boden. „Anthony Whites, ich liebe dich und du mich auch, du willst es nur nicht zu geben!“, sagte sie egozentrisch. „Nein!“ Kam die Antwort des jungen Mannes. Jane kochte, ihr lag eben noch eine spitze Bemerkung auf der Zunge. Doch plötzlich veränderten sich ihre Gesichtszüge, sie schien auf einmal zu Lächeln. „Das wird dir noch Leid tun!“, meinte sie schließlich und verließ den Raum. Anthony schüttelte nur den Kopf. „Weiber!“ Er wand sich wieder seinem Getränk zu, welches er, bis die junge Frau in den Raum kam, noch glücklich getrunken hatte. Doch Irgendetwas schien nicht zu stimmen. Anthony hob wieder den Kopf und drehte ihn leicht zur Seite. Erst jetzt fiel ihm auf, dass der Boden zitterte, zumindest kam es ihm so vor. Aber er schien nicht der einzige zu sein, dem dies auffiel, denn auch andere Besucher des Lokals starrten fassungslos auf den Boden. Anthony wollte sich gerade wieder seinem Alkohol zu wenden, als das Zittern stärker wurde und in ein Schütteln überging, dass immer fester zu werden drohte. Er wollte sich an die Bar klammern, als das hin und her gerissene Haus seinen Hocker zu Fall brachte. Er schlug hart mit dem Kopf auf den Boden und sah gerade noch, wie die Decke auf ihn zukam, bis er schließlich das Bewusstsein verlor. _________________ This time isn't Hell - Last time, I couldn't tell - This mind wasn't well - Next time, hope I'm....
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Sam Administrator

Anmeldungsdatum: 15.08.2004 Beiträge: 180
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Verfasst am: 01.09.2004, 14:54 Titel: |
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sooo... das is der anfang einer meiner ffs... sie ist etwa 14 seiten lang... wer mehr will, muss bescheid sagen  _________________ This time isn't Hell - Last time, I couldn't tell - This mind wasn't well - Next time, hope I'm....
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Gast
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Verfasst am: 01.09.2004, 19:21 Titel: |
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Also mir gefällt der Anfang Das ist ein Akte X- Fanfic oder? Naja...bei dem Topic eigentlich klar *hust*
Also die eine Story von mir handelt aber nicht von Akte X
Soll ich die trotzdem mal posten? Na is auch egal
Jedenfalls hat mir das sehr gefallen, das klingt wie aus einem Akte X-Buch und glaub mir, davon habe ich viele gelesen und viele sind auch in meinem Besitz
bye Sculla |
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Krümelratte Administrator

Anmeldungsdatum: 16.08.2004 Beiträge: 254
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Verfasst am: 01.09.2004, 19:22 Titel: |
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...eigentlich muss ich nix sagen...ihr wisst eh schon was jetzt kommt:
Ich war das, hab nur vergessen mich einzuloggen...das macht mich krank
bye Sculla |
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Sam Administrator

Anmeldungsdatum: 15.08.2004 Beiträge: 180
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Verfasst am: 04.09.2004, 14:50 Titel: |
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jaaaaaa, pooooooste, pleeeeeaaaaaseee
ich hab auch gaaanz viele akte x bücher *gg* und nun fang an zu posten ich brauch was zu lesen ob fanfic oder nich! _________________ This time isn't Hell - Last time, I couldn't tell - This mind wasn't well - Next time, hope I'm....
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Sam Administrator

Anmeldungsdatum: 15.08.2004 Beiträge: 180
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Verfasst am: 04.09.2004, 14:51 Titel: |
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Washington D.C., eine Woche Später, Restaurant, 14.15 Uhr
Es war mal wieder ein viel zu heißer Tag für einen normalen Büroarbeiter. Die Klimaanlage verursachte stechende Kopfschmerzen und die Kollegen gingen durch ihr ewiges Gestöhne übers Wetter einem richtig auf den Geist. Aber zum Glück gab es das kleine Restaurant an der Ecke, welches so klein war, dass man sich ruhig darin verkriechen konnte um einmal abzuschalten. Special Agent Fox Mulder lehnte sich gelassen in seinem ungepolsterten Holzstuhl zurück und genoss die Ruhe. Er trank seinen, wenn auch nicht allzu gut schmeckenden Kaffe, und las dabei die Zeitung des Tages. Geistesabwesend überflog er die Zeilen. Bis jetzt stand noch nichts Aufregendes in der Zeitung, das seine Aufmerksamkeit erregt hätte. Auch der letzte Fall, den er und seine Partnerin Scully seit kurzem abgeschlossen hatten, brachte ihn nicht zum Nachdenken. Es war immer dasselbe in letzter Zeit. Keine aufregenden Ereignisse, keine unnatürlichen Todesfälle und auch keine ‚fliegenden Untertassen’.
Der junge Agent hatte nun den ersten Artikel gelesen, in dem es darum ging, ob Handys für Gehirntumore verantwortlich sind. ‚Prächtig! Echt prächtig!’, grinste Mulder vor sich hin und las weiter. Seine Augen weiteten sich und er stellte die Tasse mit seinem billigen Kaffe beiseite, als er die Überschrift des nächsten Berichtes las. Konzentriert las er Wort für Wort. Dann blickte er wieder auf und ließ das Gelesene erst einmal sacken.
Plötzlich ertönte am anderen Ende des Raumes eine Türglocke, die immer läutete, wenn jemand das Restaurant betrat. Mulder richtete sich auf und blickte zur Tür.
Eine zierliche, kleine Person betrat das Lokal, nicht die übliche Art von Kunden, die sonst hierher kamen. Ihre rötlichen Haare strahlten in dem grellen Sonnenlicht und ihre blauen Augen ließ sie durch den Raum schweifen. Ihr Blick blieb an dem jungen Agent hängen. Sie zwang sich ein Lächeln auf die Lippen und ging zu ihrem Partner hin. „Hi!“, begrüßte Mulder sie. „Hi Mulder. Was machen Sie hier? Ich habe Sie schon überall gesucht.“, fragte Special Agent Dana Scully ihren Partner mit einem vorwurfsvollen Unterton. Dieser erwiderte nur ein resigniertes Lächeln. Seine Partnerin war echt einmalig. Sie war Ärztin und bestimmt keine schlechte. Darum gab es ihrer Meinung nach für alles und jeden eine rationale Erklärung. Mulder sah das ganz anders. Nachdem er zugesehen hatte, wie seine Schwester entführt worden war, als er zwölf Jahre alt war, glaubte er an so ziemlich alles. Es war kein Zufall, dass ihm grade Scully zugeteilt wurde, denn ihre Skepsis zügelte ihn in vieler Hinsicht, bewahrte ihn aber auch schon vor so manchen Fehlern.
Scully nahm neben ihm auf einem Stuhl platz. „Ist das die Zeitung von heute?“, fragte sie interessiert und Mulder ließ die Zeitung wieder auf den Tisch sinken. „Ja. Es stehen ein paar interessante Dinge drin. Haben Sie sie schon gelesen?“ Auch wenn sich seine Aussage nur auf einen der vielen Artikel bezog, bemerkte seine Partnerin nicht, worauf er hinauswollte. Sie warf einen Blick auf das Blatt. „Handys sind Schuld an Gehirntumoren?“, meinte sie schließlich und musste lächeln. „Ja, toll nicht? Ich frage mich, wie viele wir schon haben…“, grinste Mulder und wies dann auf den Text darunter. „Erdbeben ließ die Erde erschüttern…“, las er laut vor. „Wie einfallsreich.“, kommentierte Scully, doch Mulder las unbehindert weiter. „Letzte Woche stürzte eine Kneipe nach einem Erdbeben ein. Zehn Menschen sind tot, einige schwer verletzt.“, fasste er die ersten Zeilen zusammen. „Und?“, fragte Scully, nun leicht desinteressiert. „Nun, ist das nicht etwas komisch? In diesem Bericht bezieht sich dieses Erdbeben nur auf den bestimmten Raum des Lokals.“ Mulder sah wieder von der Zeitung auf. Er wollte die Reaktion seiner Partnerin sehen. Diese blieb ruhig und lehnte sich leicht zurück. „Vielleicht hat es den Reporter dieses Berichtes nicht interessiert was drum herum geschehen war.“, erklärte sie fast beiläufig. „Das kann nicht sein, es ist einfach alles zu präzise. Er hätte wenigstens einen Satz darüber verlieren müssen.“, konterte Mulder geschickt. „Und wenn schon…“ Scully schien der Fall nicht besonders zu interessieren. „Scully, wissen Sie was ein Einsturzerdbeben ist?“, fragte Mulder schließlich und Scully merkte, dass ihr Partner da nicht ganz ihrer Meinung war. Sie nickte nur. „Einsturzerdbeben ereignen sich, wenn unterirdische Hohlräume einstürzen. Diese Bebens-Art kommt vor allem bei Kalk- oder Salzschichten vor, ist aber relativ selten und hat im Verhältnis zum tektonischen Beben äußerst geringe Auswirkungen.“, erklärte er schnell um ihr Gedächtnis aufzufrischen. „Warum denn gerade ein Erdbeben? Es kann doch auch sein, dass das Haus, in dem die Kneipe war nicht sehr stabil gebaut war und über den Menschen einbrach. So etwas kommt nicht selten vor.“ Damit wollte sie die Sache abtun, doch sie kannte ihren Partner nur zu gut. „Das Haus steht nicht länger als ein paar Jahre, außerdem berichten Augenzeugen von einer Erschütterung des Bodens knapp neben dem Haus, als es einstürzte.“ „Gut, wo stand dieses Lokal und wann geht unser Flug?“, folgerte Scully und stand auf. „Caneyville, North Dakota. Ich versuche einen für Morgen früh zu bekommen.“ „Juchu!“, meinte Scully ironisch. _________________ This time isn't Hell - Last time, I couldn't tell - This mind wasn't well - Next time, hope I'm....
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Krümelratte Administrator

Anmeldungsdatum: 16.08.2004 Beiträge: 254
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Verfasst am: 04.09.2004, 22:32 Titel: |
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*applaudier* *keks geb*
Kuuhle Geschichte!! Mach bidde weiter ja *lüb guck* ^^ _________________ Nieder mit den Petroleumlampen!
Freiheit für Armleuchter! |
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deSmAn Gast
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Verfasst am: 04.09.2004, 22:42 Titel: |
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| go sammy go *anfeuer* *gg* mach weitaaaa |
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Krümelratte Administrator

Anmeldungsdatum: 16.08.2004 Beiträge: 254
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Verfasst am: 04.09.2004, 23:43 Titel: |
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*fahne schwenk* los weiterposten ^-^
*wissen will wie es weitergeht* _________________ Nieder mit den Petroleumlampen!
Freiheit für Armleuchter! |
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Sam Administrator

Anmeldungsdatum: 15.08.2004 Beiträge: 180
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Verfasst am: 05.09.2004, 00:29 Titel: |
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23.06, Caneyville, North Dakota, 08.12 Uhr
„Jane?“ Marin stand am dem Bett ihrer Freundin und stupste sie leicht in die Seite. „Hey, wach auf! Unserer Vorlesung beginnt gleich!“ Wieder verpasste sie ihr einen leichten Stoß und Jane öffnete verschlafen ihre Augen. „Vorlesung?“, fragte sie blinzelnd. „Ja, bei Mr. Wendin, da unser lieber Mr. Withes ja leider ums Leben kam.“, erklärte Marin und lächelte. „Der Typ war echt süß, oder?“ „Ja…ja…“ Jane drehte sich wieder um, weg von ihrer Freundin. „Schlafmütze!“, meinte Marin nur und zog ihr die Decke weg. „Hey!“, protestierte Jane, doch sie konnte ihrer Freundin nicht widersprechen, sie wollte nur das Beste für Jane. „Is’ ja gut, ich steh’ schon auf!“ Sie setzte sich im Bett auf, ihre blonden Locken rutschten ihr ins Gesicht und versperrten ihr die Sicht. Marin lächelte. „Soll ich dich jetzt auch noch duschen und anziehen?“, fragte sie mit gespieltem Ärgernis. „Ja, bitte.“, witzelte Jane und stellte ihre Beine auf den Boden. „Nun komm endlich!“ Marin sprang zur Seite und flitzte ins Badezimmer. „Ja ja.“, sagte Jane müde.
North Dakota, irgendwo in Caneyville, 11.34 Uhr
„Hey Scully!“ Mulder winkte seine Partnerin zu sich rüber. „Mulder!“, rief diese empört. „Beeilen Sie sich!! Wenn wir um viertel vor zwölf nicht am Motel sind, kostet die Miete noch mehr! Und selbst jetzt ist sie schon hoch!“, erwiderte Mulder schnell und kam ihr entgegen, um ihr ein bisschen ihres Gepäck abzunehmen. „Sie wecken mich heute früh um vier Uhr, da unser Flug um halb sechs ging, schleppen mich durch die halbe Stadt, obwohl Sie meinten, das Motel wäre nicht weit entfernt, Sie haben dann noch nicht einmal einen Mietwagen und wollen jetzt im ernst, dass ich mich, so übermüdet wie ich bin, mit meinem vielen Gepäck, da ich mich in der wenigen Zeit leider nicht entscheiden konnte, was ich mitnehmen wollte, Ihnen wie ein Hund hinter laufe?!“, fragte sie genervt und ein überheblicher Unterton schwang in ihrer Stimme mit. ‚Der Mann hat echt Nerven, wie kann man eine Frau nur so scheuchen?! So viel also zu den Gentlemans der heutigen Zeit’, dachte Scully mit einem Augenrollen, das ihr Partner scheinbar nicht gesehen hatte, denn er lächelte sie nur freundlich an. „Kann ich Ihnen das abnehmen?“, grinste Mulder und nahm ihr die schwere Tasche vom Arm. „Wie weit ist es denn nun noch?“ Scully sah sich um. Die kleine Stadt Caneyville lag nun wirklich am Rand der Zivilisation. Die Straßen waren still und vermittelten die sprichwörtliche ‚Ruhe vor dem Sturm’. Als ob jeden Moment irgendetwas passieren könnte und niemand sich traute sein Haus zu verlassen. Fast an jedem Häuserblock gab es eine halb zerfallene Wohnung und auch die Läden, die sich übertrieben Supermärkte nannten, sahen alt und herunter gekommen aus. Mulder sah zu Scully und erkannte den unsicheren Blick in ihren Augen. „Caneyville können Sie dann schon mal von unserer Urlaubsliste für die Flitterwochen streichen.“ Scully musste nun auch Lächeln. „Ich wollte sowieso lieber an einen wärmeren Ort, wie wäre es mit etwas europäischen?“, erwiderte sie mit gespieltem Ernst. „Italien?“ Mulder konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Gute Idee, am besten an die Küste, mein Gesicht könnte mal wieder Farbe vertragen.“ Sie sah zum Himmel hinauf. Ganz Amerika wurde von einer Hitzewelle überzogen, nur diese kleine Stadt im Süden von North Dakota umhüllte eine neblige Luft. Die Straßen waren immer noch von dem vergangenen Regen nass. _________________ This time isn't Hell - Last time, I couldn't tell - This mind wasn't well - Next time, hope I'm....
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deSmAn Gast
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Verfasst am: 05.09.2004, 08:34 Titel: |
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mukde rund scully lOvE yeah *gg* amch weita schazüüüü du hörst imme ruaf wenns spannend wird und richtigs chön  |
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Krümelratte Administrator

Anmeldungsdatum: 16.08.2004 Beiträge: 254
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Verfasst am: 05.09.2004, 12:32 Titel: |
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Das nennt man taktisches Vorgehen, damit ihr die Leser nicht abhanden kommen  _________________ Nieder mit den Petroleumlampen!
Freiheit für Armleuchter! |
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deSmAn Gast
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Verfasst am: 05.09.2004, 15:24 Titel: |
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sie shcreibt ja garnich weita  |
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Sam Administrator

Anmeldungsdatum: 15.08.2004 Beiträge: 180
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Verfasst am: 05.09.2004, 15:25 Titel: |
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University of Caneyville, 11.43 Uhr
„Miss Marlin?“ Wendin sah an der jungen Frau hinunter, die gedankenverloren auf ihrem Stuhl saß und auf die Tafel starrte. „Jane!“, flüsterte Marin von hinten und erst jetzt sah ihre Freundin auf. „Oh!“, meinte sie, als sie realisierte das alle sie anstarrten. „Könnten Sie die Frage noch einmal wiederholen?“ Jane sah den Professor bittend an, „Bitte…?“ Unsicher blickte sie ihm in die Augen. „Miss Marlin, es ist nun schon das sechste Mal, dass sie in meiner Stunden nicht aufpassen.“, ermahnte Wendin die Studentin in einem tiefen, schneidenden Ton. „Ist ja gut!“, fuhr Jane ihn an und hätte sich danach am liebsten gewünscht das nicht gesagt zu haben. „Miss Marlin!“ Wendin lief rot an. „Mister Wendin!“ Jane sprang von ihrem Stuhl auf, sodass dieser gegen den Tisch hinter ihr schlitterte. Sie erwiderte seinen drohenden Blick. „Was erlauben Sie sich eigentlich?“ Wendin wich eines Schrittes zurück, ob es aus Angst war oder einfach nur um sie besser sehen zu können, wusste er nicht, es war ein Reflex. „Was erlauben Sie sich?!“, erwiderte Jane in genau dem gleichem, bösartigen Ton und folgte ihm. Fest stampfte sie auf den Boden auf, sodass die Tische im Raum begannen zu beben. Wendin schien nun sichtlich nervös. „Miss Marlin!“ Er versuchte das Zittern in seiner Stimme durch die Lautstärke zu übertönen, aber es gelang ihm nicht ganz. „Zum Direktor!“ Für einen Moment fasste er sich wieder und wies auf die Tür. Jane sah ihm tief in die Augen, wieder wich der Professor zurück, doch diesmal blieb die Studentin stehen. Langsam setzte sie sich in Bewegung und ging zur Tür. Mit Schwung war diese dann auf und kurz darauf auch wieder zu, als plötzlich die Wände begannen sich zu bewegen. Bilder fielen von der Wand und die Tische bewegten sich in einem gleichmäßigen Rhythmus zu dem Beben des Bodens. Dann ganz plötzlich erlosch es. Die Studenten sahen sich unwissend an. Für einen Moment herrschte Stille, bis der Professor sie Ruhe unterbrach. „Jetzt rückt ihr erst mal alle wieder eure Tische in eine Richtige Position und dann können wir fortfahren.“ Er begab sich zum Lehrerpult und stützte sich auf die Tischkante. Der Tag war einfach zu viel für ihn gewesen und dann hatte er sich auch noch eingebildet, dass die Wände beben.
Motel zum grünen Sterne, Caneyville, 11.44 Uhr
„Wir sind gleich da!“, rief Mulder zu seiner Partnerin und begann zu laufen. „Dahinten ist das Motel!“ Scully ging gelassen weiter, sie hatte absolut keine Lust noch weiter zu laufen. „Ich hoffe nur, dass sich die ganze Sache dafür lohnt.“, meinte sie schnippisch, doch ihr Partner hörte sie nicht mehr, denn er war schon in dem Motel verschwunden. Als Scully um die Ecke bog und das Motel sah, verschlug es ihr auf den ersten Blick die Sprache. Sie sah sich das Gebäude an. Mit so einem wunderschönen Wohnhaus hatte sie nun ehrlich nicht gerechnet. Das Motel bestand aus mehrer einstöckigen Wohnungen, die in einer Reihe standen. Jede Wohnung hatte eine Briefkasten und einen, wenn auch sehr kleinen, Vorgarten. Scully hob die Augenbrauen, als sie sah, wie ein junger, gut aussehender Page zum Hauptgebäude geeilt kam. Als er die Agentin sah, schenkte er ihr ein freundliches Lächeln und verschwand hinter der Tür. Immer noch staunend ging sie schließlich auf das Motel zu, überquerte den großen Parkplatz und betrat dann den Raum, in dem der Page zuvor verschwunden war. Der nach außen hin wirkend kleine Raum, war in Wirklichkeit viel größer. Eine ellenlange Theke aus einem gut gepflegten Holz war der Blickfang des Ganzen. Hinter ihr befanden sich überall Schlüssel mit Nummern, die an der Wand hingen. Der Teppich war rot und hatte etwas Königliches. Scully erkannte sofort ihren Partner an der Theke, der verzweifelt die Klingel betätigte. „Hey Scully.“, meinte Mulder, als er sich umdrehte. „Mulder, was tun Sie da?“, fragte Scully entsetzt. „Ich…“, begann er, „…Ich betätige die Klingel, damit wir schnell ins Motel kommen und die Miete…“ Plötzlich öffnete sich eine Tür hinter der Theke und ein älterer Herr trat zu dem Agenten. „Guten Tag mein Herr.“, begrüßte der Mann sie freundlich. „Willkommen im Motel zum grünen Sterne. Was kann ich für Sie tun?“ Er schien ruhig und gelassen. „Mein Name ist Special Agent Fox Mulder und ich habe gestern Abend ein Zimmer bei Ihnen gebucht.“, erklärte er hastig. „Ach, Mr. Mulder.“ Er warf einen Blick auf die Uhr. „Tut mir leid, aber das kostet extra, Sie sind leider zu spät. Wissen Sie, wir sind ein sehr gut besuchtes Motel und…“ „Nein, wir waren aber pünktlich hier! Nur Sie waren noch nicht da.“, erwiderte Mulder sauer. Der Blick des Mannes fiel auf Scully, die die ganze Sache aus einer Ecke heraus beobachtete. „Sie haben ja Ihre Frau mitgebracht!“, meinte er schließlich. Die beiden Agenten wollten gleich widersprechen, doch er kam ihnen zuvor. „Ja warum sagen Sie das nicht?! Hier haben Sie Ihre Schlüssel.“, er reichte den beiden einen Schlüssel mit der Nummer 294. „Ähm… Nur ein Schlüssel?“, fragte die Agentin schließlich und trat nun auch an die Theke. „Es war nur ein Zimmer reserviert und zwar für zwei Personen.“, erwiderte der Mann. „Wir hätten dann aber doch lieber zwei Schlüssel. Jeweils ein Zimmer.“ Mulder merkte, dass Scully sich schwer zusammenreißen musste, um nicht Mulder anzuspringen. „Ehekrach? Ach, das kenn ich.“ Ohne eine Antwort abzuwarten reichte er ihnen noch einen Schlüssel. Die Agenten bemühten sich nicht, ihm ihre Beziehung zu erklären und verließen den Raum.
„Mulder!“, fuhr Scully ihren Partner an, als sie ihre Zimmer suchten. „Echt nett, dass sie mich mit eingeplant haben.“ „Wieso? Ich habe doch für zwei Personen reserviert, oder?“, verteidigte sich der Agent und lächelte um sie zu beruhigen. Scully äußerte sich nur mit einem Kopfschütteln. _________________ This time isn't Hell - Last time, I couldn't tell - This mind wasn't well - Next time, hope I'm....
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deSmAn Gast
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Verfasst am: 05.09.2004, 15:44 Titel: |
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| weeeiiiittttaaaaa |
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